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Fairbairn-Stil die Revolution im Rudersport
Im Winter 1933/34 begannen die vier Idealisten, Schwärmer und
Freunde, Betschart, Schuler, Homberger und Schmid mit ihrem Trainer
Arthur Dreyfus im revolutionären, neuen, von Steve Fairbairn
erfundenen Stil zu rudern. War die Körperstellung bis dahin
gedrillt wie die Achterstellung der Rekruten, war der neue Stil
«lässig» und mit sehr viel weniger Kraftaufwand
zu bewerkstelligen. Dank intensivstem Training sowohl auf dem See
als auch in der Ruderkiste waren die vier bereits nach einem Jahr
soweit, dass sie die neue Art zu rudern perfekt beherrschten. «De
Geischt und dBei», beantwortete Karl Schmid die Frage
nach dem grossen Erfolg. Der kraftvolle Effekt, das Boot mit dem
Beinstoss zu schieben und mit lockerer, geschmeidiger Körper-
und Armarbeit den wuchtigen Startsprung vom Stemmbrett aufzufangen
und voll auf das Ruder zu übertragen, diese geniale Erfindung
Steve Fairnbairns, war den FCZ Ruderern in Fleisch und Blut übergegangen.
Und auch heute noch wird in diesem Stil gerudert.
Meisterschaftssiege en masse
1934 bis 1936 gewannen die neun (!) Ruderer des FCZ alle Meisterschaften
in der Schweiz. Sie wechselten einfach von einer Bootskategorie
zur andern! Dies ein weiterer Beweis, dass der neue Fairbairn-Stil
kräftesparend ist.
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