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Der Triumph von Henley

1935 reisten die Zürcher nach England um an den berühmten Weltmeisterschaften teilzunehmen.Steward-Cup (Vierer-ohne), Grand Challenge (Achter) und Diamonds-Cup (Skiff) wurde bis dahin noch nie von einem kontinentalen Club gewonnen. Dies änderte sich; der Steward-Cup wurde 10 Sekunden schneller als der als unantastbar geltende Vorjahresrekord der legendären Pembroke gewonnen (und erst 1962 von den Russen gebrochen). Den Achter verlor unsere Mannschaf wegen eines Steuerleinendefekts. Den Triumph aber vervollständigte Ernst Rufli! Im Vorlauf schlug er, von hinten, versteht sich, einen der grossen englischen Favoriten, P.H. Jackson, mit fünf Längen, in der zweiten Runde den Engländer Tyler, im Halbfinal den Schweizer Rivalen Eugen Studach und schliesslich im Final den Tschechen Zavrel.

1936 dann der vollständige Hattrick: sie gewannen alle drei klassischen Rennen in Henley und entführten den Grand Challenge zum ersten Mal in seiner über 100jährigen Geschichte ins Ausland! Und alle waren sich einig: hätten unsere FCZler Schmid-Homberger nicht den Zweier-ohne gestrichen, wären auch die Silver Goblets in die Schweiz gewandert.

Der siegreiche Vierer-ohne in diesem Rennen hiess übrigens «Nestlé» und wurde von eben dieser Firma gesponsort. Als Gegenleistung wurde eine Seite über Rudertechnik für die berühmten Bild-Sammelalben von Nestlé, Peter, Cailler, Kohler gestaltet, die über die Vorteile des Fairbairn-Ruderstils berichtete...

Vierer-ohne weit
voraus in Henley...

 

genauso der Allrounder Rufli als Sieger des Diamond-Cups...

 

... und als Krönung
1936 der Hattrick mit dem Sieg des Achters im Grand Challenge Cup!


 

© rcz 2003
last update
27.07.2010

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