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Drei olympische Finals 1936 zwei Medaillen
Berlin 1936, Hitlers grosse Show! Und das «Unglück»
für unsere neun Ruderer. Alle drei Vorrennen, Vierer-mit, Vierer-ohne
und Achter wurden gewonnen, und somit fuhren wir alle Finals! Das
konnte nicht gut gehen! Dass wir trotzdem noch Silber (Vierer-mit)
und Bronze (Vierer-ohne) gewannen half etwas über die Enttäuschung
der Achter-Niederlage hinweg. Und Pömp? Rufli spielte förmlich
mit seinen Gegnern im Vorlauf und Halbfinal. Am Final jedoch füllte
sich sein Schiff auf der windgepeitschten Aussenbahn so mit Wasser,
dass jeder andere ausgestiegen wäre. Er quälte sich ins
Ziel und wurde von Leuten geschlagen, die er vorher einfach stehen
liess!
Aus FCZ Ruderern werden Ruder-Club-Zürich Mitglieder
Im Winter 1936/37 muss der FCZ wegen finanzieller Schwierigkeiten
den Letzigrund an die Stadt Zürich abtreten. Die Sektionen
Leichtathletik, Hockey, Boxen und Rudern machen sich selbstständig.
So entstand der RCZ Ruder-Club-Zürich.
Hohe Wellen verhindern sichere Europameisterschaft
Das Jahr 1937 begann mit dem Umbau unserer Mannschaften, da die
Gebrüder Homberger nicht mehr zur Verfügung standen! Mit
Oskar Neuenschwander und Werner Schweizer wurde ein neuer Vierer
aufgestellt, und auch dieser war erfolgreich wie zuvor. Nach den
Siegen in Küsnacht, Zürich, Belgrad und dem Rotsee gings
an die Europameisterschaften in Amsterdam. Nach 1900 Metern und
eineinhalb Längen Vorsprung passierte das Unglaubliche: eine
von der Stirnwand zurückgeschlagene Welle riss unserem Bugmann
Hermi Betschart das Ruder mit einer solch elementaren Gewalt aus
der Hand, dass die Dolle glatt abgebogen und der Bootskörper
sogar aufgerissen wurde! Die Deutschen mogelten sich als neue Europameiser
ins Ziel doch die Standing Ovation gehörte dem 2. Rang der
Schweizer!
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